Prompts sind die Aufgabenstellungen, Fragen und Anweisungen an die KI.
Je fundierter und präziser die Prompts und deren Kontexte formuliert werden desto besser werden auch die Outputs der KI. Die natürlich immer auf mögliche Halluzinationen hin überprüft werden müssen.
Man darf sich vor allem auch nicht vom KI-Modell-Bestätigungsalgorithmus täuschen und vereinnahmen lassen. Diese hat nur den Zweck den "Chatpartner" möglichst lange bei Laune und in der "Unterhaltung" zu halten. Je länger und umfangreicher der KI-Chat wird desto mehr Zeit kostet das und und desto besser wird diese KI möglicherweise unerwünscht mit Insider-Wissen trainiert.
Es besteht aber auch die Gefahr dass durch Sorglosigkeit und Unachtsamkeit z.B. von Mitarbeitern im Umgang mit entsprechenden KI-Modellen und KI-Agents, interne Unternehmensinformationen an die KI und damit in das Universum der KI-Systeme mit allen möglichen Folgen gelangen.
Man weiß ja nicht wo diese Prompt-Daten irgendwann landen und wie und wo bei welchen Informationen in Anfragen und Anweisungen in anderen KI-Ergebnissen verwendet werden. Denn die KI lernt ja immer mit den Prompts mit.
Daher sind extern erstellte und neutral anonymisierte KI-Prompts eine Vorsichtsmaßnahme um Unternehmens-Internas bestmöglich vor ungewollter Verbreitung versuchen zu schützen.
Es können daher solche Prompts mit betriebs- und finanzwirtschaftlichem Bezug für interne KI-Unterhaltungen aufgabenbezogen und basierend auf langjährigen Erfahrungs- und Fachwissen formuliert, in KI-Modelle gestellt oder aber auch zur Eigenanfrage durch das Unternehmen an die KI selbst zugeliefert werden.
Vage Prompts ohne Fachkenntnisse und Fachbegriffe führen letztlich zu unscharfen Ergebnissen, Zeitverlust, Fehlentscheidungen und Risiken.
Niemand kann KI-generierten Unsinn gebrauchen.
Schon gar nicht für strategische und sonstige unternehmerischen Entscheidungen.