Die KI-Modelle werden zweifellos immer leistungsfähiger und von Generation zu Generation immer besser und interessanter für die Betriebspraxis.
Letztlich sind die KI-Modelle von heute sehr leistungsstarke Statistikprogramme die Muster erkennen. Aber an dem nächsten Modell AGI wird von den KI-Tech-Unternehmen bereits mit Hochdruck gearbeitet.
Und aus diesen erkannten Mustern bauen sie die statistisch wahrscheinlichsten Antworten für die Anfragen und Anweisungen aus den Prompts.
Also wird sehr oft bereits Bekanntes geliefert und nur entsprechend aufbereitet, sortiert oder ergänzt präsentiert.
Es kann hierbei natürlich auch zu sog. Halluzinationen der KI kommen die irgendwas erfindet was ihr als folgerichtig erscheint aber grundfalsch ist.
Es empfiehlt sich daher dringend die von der KI gelieferten Ergebnisse auf Plausibilität, Faktengrundlagen und auch Quellen (soweit möglich) zu überprüfen.
Daher ist eine Bewertung, Kommentierung, Tragfähigkeitsprüfung und ggf. Ergänzung der KI-Prompt-Ergebnisse unter Einbeziehung von betriebs- und finanzwirtschaftlichem Fachwissen zusammen mit den Erkenntnissen aus langjähriger Berufserfahrung dringend anzuraten.
Dann kann unter dem Strich die hybride Zusammenarbeit von Mensch und Maschine wirklich sehr gute und auch tragfähige unternehmerische Entscheidungsgrundlagen liefern. Das steht außer Frage und ist die neue Realität.
Früher hat der technische und maschinelle Fortschritt das Handwerk unter Druck gesetzt aber auch viel produktiver gemacht.
Nach der Handarbeit steht jetzt halt die Kopfarbeit vor neuen Herausforderungen durch KI.
Genauso wenig wie die Maschinen aber das Handwerk verdrängen konnten, genauso wenig wird die heutige KI die Kopfarbeit verdrängen sondern, richtig angewandt, diese verändern und auch weiter optimieren können.
Vor allem wenn maschinelles Wissen geschickt mit menschlicher Expertenerfahrung, strategischem Denken, Intuition und Kreativität verknüpft werden.
Heutige KI zeigt kein echtes strategisches Denken im menschlichen Sinn.
Sie zeigt nur oberflächliches strategisches Verhalten.
Heutige KI kann Muster erkennen, Optionen vergleichen und komplexe Szenarien simulieren.
Sie versteht aber weder Ziele noch Konsequenzen, sie berechnet nur Wahrscheinlichkeiten.
Auch kann die heutige KI nicht reflektieren warum sie eine Strategie wählt und ob diese auch moralisch und ethisch sinnvoll ist.
Sie hat auch keine eigenen Ziel und Interessen.
Aber sie kann Szenarien simulieren, analysieren, planen, taktisch optimieren und strukturieren.
Je nachdem wie leistungsfähig sie programmiert wurde und wie kompetent die Prompts strukturiert werden.